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Tiemo Hauer

Tiemo Hauer ist ein deutschsprachiger Popmusiker und wurde 1990 in Stuttgart geboren. Seine Debütsingle “Ehrlich glücklich” erschien im Dezember 2009. 2010 veröffentlichte er “Nacht am Strand”. Der Song wurde zum Radiohit und landete sogar in den deutschen Single-Charts.

Für uns von Musicplace war er zu einem kurzen Interview bereit :)

Welche Musik hören Sie im Alltag so?

  • Meine absolute Lieblingsband ist Sigur Rós aus Island, aber natürlich höre ich auch viel andere Musik. Dabei bin ich nicht unbedingt an Genres gebunden. Alles was mich bewegt und authentisch ist, gefällt mir. Am ehesten hab ich aber einen Hang zu rotzigen Gitarren und interessanten Soundteppichen.

Was beeinflusst Sie am meisten beim Songschreiben?

  •  Alles was mich berührt oder beschäftigt, beeinflusst mich. Jede Musik und jeder Moment beeinflusst das Schreiben unweigerlich.

Wie sieht ein typisches Frühstück bei Ihnen aus?

  •  Ich bin nicht unbedingt der Frühstückstyp. Normalerweise reicht ein starker Kaffe. Wenn ich mal was esse dann aber stehts salzig.

 Was würden Sie einem jungen Künstler empfehlen, der unmittelbar vor seinem ersten Auftritt (mit Publikum) steht?

  •  Er soll sich keinesfalls verstellen oder aufgesetzt reden bzw. sich bewegen. Was einen guten Auftritt ausmacht ist Authentizität. Wer Lust hat abzuspacken soll das machen, wer sich danach fühlt sich nicht zu bewegen soll stehen bleiben. Eine ehrliche Persönlichkeit spürt das Publikum enorm.

 Wer ist Ihr musikalisches Vorbild? Und, gibt es auch Gründe dafür?

  •  Ich habe in diesem Sinne kein musikalisches Vorbild. Jede Musik die interessant ist und bewegt, ist in Gewisserweise ein Vorbild. Allerdings strebe ich dann das Gefühl an und nicht den selben Sound.

Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

  •  Ich blicke sehr ungern in die Zukunft. Ich lebe und lasse auf mich zu kommen was passiert. Dabei ist mein einziges “Ziel” solange wie möglich Musik machen zu können. 

Welcher Ihrer eigenen Songs gefällt Ihnen am besten? Oder hört man seine eigene Musik gar nicht mehr?

 Eigentlich gefällt mir immer der Song, den ich als letztes geschrieben habe am besten. Das liegt auch daran, dass das Gefühl, dass ich beim schreiben hatte am frischsten ist. Während einem Konzert sind die Songs für mich allerdings nahezu gleichwertig, weil ich während dem Auftritt das Gefühl, dass ich beim schreiben hatte, beim spielen reproduziere. Meine eigene Musik höre ich eigentlich nur während der Entstehungsphase oder wenn ich sie jemandem zeigen will. Alleine käme ich wohl nicht auf die Idee meine eigene Platte aufzulegen.

Vielen lieben Dank auch an Tiemo für dieses durchaus interessante Interview.
Und ihr da draußen könnt euch schon bald über die nächste Fragerunde freuen, bis dahin
Rock on!