Kategorie-Archiv: Band Interview

Alin Coen Band

Hier ist wie angekündigt ein neues Interview :)

Die Alin Coen Band ist eine deutsche Singer-Songwriter-Formation. Sie wurde im Mai 2007 gegründet und nach der Leadsängerin der Gruppe, Alin Coen, benannt. Musikalisch bewegt sich die Band zwischen Akustik, Pop, Folk und Funk. Die vier Mitglieder Alin (Gesang&Gitarre), Jan (Gitarre), Philipp (Bass) und Fabian (Schlagzeug) stammen aus Hamburg und Weimar.

Und natürlich haben wir auch hier ein paar kurze Fragen gestellt, die uns auch erstaunlich schnell beantwortet wurden :D

 Schreibt bei euch in der Band immer derselbe die Songs oder variiert das?

  • Wir haben auf dem neuen Album die Musik zu fast allen Lieder zusammen geschrieben. Manchmal schreibe ich die Musik auch alleine. Die anderen Bandmitglieder schreiben für diese Band keine Texte. Die Texte schreibe meistens ich, aber bei diesem Album habe ich auch mit anderen Songschreibern zusammen getextet.

Wie entsteht ein Song bei euch in den meisten Fällen? Welchen Ablauf gibt es von der Idee bis zum fertigen Song?

  • Auf dem ersten Album habe ich fast alle Lieder auf der Gitarre geschrieben. Beim neuen Album haben wir zusammen Musik gejamt und dann habe ich anschließend auf die fertige Musik Texte geschrieben. Von der ersten musikalischen Idee bis hin zum fertigen Song können auch mal anderthalb Jahre vergehen.

 Was beeinflusst euch am meisten, wenn ihr eure Songs schreibt?

  • Vermutlich wir uns gegenseitig. Jede_r bringt da seine eigene musikalischen Vorlieben mit und ist bestimmt auch beeinflusst von Musik von anderen Musikern und Musikerinnen. Uns tut es auf alle Fälle ganz gut, für eine Schreibphase abgeschottet zu sein von unserem Alltag, weil wir uns dann besser auf das Musik-Machen einlassen können und man nicht noch so viele Gedanken an andere Dinge mitbringt, die man erledigen muss. Insofern sind wir natürlich auch immer beeinflusst von unserer Umgebung.

Was ist das lustigste, was ihr innerhalb/mit der Band erlebt habt?

  • Die Band selber ist schon ziemlich lustig, muss ich sagen. Zumindest kann ich mich echt häufig ganz schön heftig schlapplachen, wenn wir in Probephasen oder auf Tour sind. Die Jungs haben eine blühende Phantasie und die teilen sie regelmäßig mit. Aber ich glaube auch, dass sich einfach über die Jahre – seit 6 Jahren spielen wir schon zusammen – ein etwas eigenwilliger Humor gebildet hat.

Habt ihr (als Einzelner oder als Band) musikalische Vorbilder? Welche sind es und welche Gründe gibt es dafür?

  • Es gibt Leute, die ich großartig finde, Ani DiFranco zum Beispiel oder Björk, und ich denke sogar, dass die meinen musikalischen Geschmack beeinflusst haben und eventuell auch mein musikalisches Schaffen. Ich würde diese Musikerinnen aber nicht Vorbilder nennen. Ich möchte musikalisch gar keine Vorbilder haben sonder einfach selber Musik machen. Ich höre tatsächlich richtig wenig Musik sondern mache lieber selber welche.

Wo seht ihr euch in 5 Jahren?

  • So weit haben wir noch gar nicht geplant.

Welcher von euren eigenen Songs gefällt euch am besten? Oder hört man seine eigene Musik selbst gar nicht mehr?

  • Man hört sie ja jedesmal, wenn man die live spielt. Ich mag zur Zeit High Expectations am liebsten spielen/ hören.
Vielen lieben Dank an die Alin Coen Band :D Und bis zum nächsten Interview hier auf Musicplace, rock on!

Emma6

Emma6 (Eigenschreibweise: EMMA6) ist eine 2005 gegründete Band aus Heinsberg (NRW), bestehend aus Peter (Sänger und Gitarrist), Bassist Dominik und Peter’s Bruder Henrik (Schlagzeug).
Der Bandname hat, im Gegensatz zu anderen Bands, sogar einen Hintergrund. Der Name einer schottischen Austauschschülerin, die den Jungs allesamt damals den Kopf vedreht hat, war Emma. Die 6 ist eine Anspielung auf den bei der Band beliebten Filmagenten James Bond, der ja bekanntermaßen beim MI6 tätig war.

Anfang April 2011 erschien ihre erste Single “Paradiso”, noch im selben Monat wurde ihr Debütalbum “Soundtrack für dieses Jahr” veröffentlicht. Ende 2011 erschien dann ihre zweite Single-Auskopplung “Leuchtfeuer”.

Im Mai 2013 erschien dann eine weitere Single, die den Namen “Wie es nie war” trägt, als MP3-Version. Vor wenigen Tagen, im August diesen Jahres veröffentlichten die Jungs dann ein neues Album, “Passen”.

Wir von Musicplace hatten das Glück, ein kleines Interview mit den durchaus sehr sympatischen Jungs von Emma6 auf die Beine stellen zu können:

Schreibt bei euch in der Band immer derselbe die Songs oder variiert das? 
  •  Die Musik schreiben wir immer gemeinsam, die Texte schreibt Peter im Anschluss.

Wie entsteht ein Song bei euch in den meisten Fällen? Welchen Ablauf gibt es von der Idee bis zum fertigen Song?

  •  Es gibt ganz verschiedene Arten, wie ein Song zustande kommt, aber der klassische Ablauf geht so: Einer bringt ein  Gitarrenriff/einen Drumbeat/eine Gesangslinie mit in den Proberaum, die ihm zuhause eingefallen ist. Das wird dann ausgearbeitet, bis ein Songgerüst feststeht. Dann schreibt Peter einen Text, der hoffentlich so gut ist, dass die anderen ihn nicht abwählen und am Ende wird so lange an den Details geschraubt, bis alle ein gutes Gefühl mit dem Song haben.
Was beeinflusst euch am meisten, wenn ihr eure Songs schreibt?     
  • Beeinflusst werden wir hauptsächlich von unserem eigenen Leben und dem, was um uns so passiert. Das kann in der Familie, im Freundeskreis und im Umfeld der Band sein. Hauptsächlich verarbeiten wir aber eigene Erfahrungen.
Was ist das lustigste, was ihr innerhalb/mit der Band erlebt habt?
  • Wir sind mal von einem Moderator als (gesprochen) “ImmaSex” statt “EmmaSix” angekündigt worden.
Habt ihr (als Einzelner oder als Band) musikalische Vorbilder? Welche sind es und welche Gründe gibt es dafür?
  • Musikalische Vorbilder haben wir nicht. Wir hören sehr viel Musik, die auch sicher in unsere eigene einfließt, aber es gibt nicht “die eine” Band oder Person, die uns geprägt hat. Generell schätzen wir aber Bands, die ihren künstlerischen Weg gehen und sich dabei nicht beirren lassen.
Wo seht ihr euch in 5 Jahren?
  • Wir sehen uns immer noch in genau dieser Band und mit genau den tollen Fans, die wir haben. Wir schätzen uns sehr glücklich, das zu tun, was wir tun und möchten so lange wie möglich damit weitermachen.
Welcher von euren eigenen Songs gefällt euch am besten? Oder hört man seine eigene Musik selbst gar nicht mehr?
  • Nein, seine eigene Musik hört man nicht. Zu dem Zeitpunkt, an dem die Platte rauskommt, hat man jeden Song schon tausende Male gespielt und gehört, da ist man sehr froh, wenn man im Schrank nach einer anderen Scheibe greifen kann. Nichtsdestotrotz mögen wir natürlich unsere Songs und jeder hat seine Favoriten, wenn wir live spielen. Außerdem gibt es sehr persönliche Songs, die einzelnen von uns viel bedeuten.
Vielen Dank, Jungs und viel Glück weiterhin!